Ferienjob-Steckbriefe: Hier deinen eigenen Steckbrief ausfüllen

Mitarbeiter der Kunstleder-Abteilung

Ich musste im Schein einer 1.000-Watt-Neonröhre überprüfen, ob die Kunststoff-Lederschicht ordnungsgemäss auf das Baumwoll-Trägergewebe aufgebracht wurde (und nicht etwa durch Klümpchen im Kunststoff Leer-Streifen entstanden). Um zu meinem Arbeitsplatz zu gelangen musste ich durch die Echtleder-Abteilung waten, deren Boden mit den schleimigen Überresten der Kuhhaut-Verarbeitung bedeckt waren. Der Weg in die Kantine führte über eine Brücke, vor der aus man respektvoll in die gigantischen Klärbecken der Lederfabrik blicken konnte.
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Oktober 09, 14

Ich war Fahrer und Verkäufer.

Im Laden war ich zuständig dafür, das Brot vom Großbäcker zu holen, und Brot, Wein und Käse zu verkaufen. Das Besondere: Es handelte sich um Brot, dass die Großbäcker aus dem Laden genommen und durch frisches ersetzt hat; aus diesen Retour-Mengen haben wir Gebäck, Kuchen und vor allem Brot gefischt, bei dem die Mindesthaltbarkeit noch nicht abgelaufen war. Diese Waren haben wir zum halben Preis oder noch günstiger verkauft.
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September 12, 14

Bleisatzschmelzen

Ich durfte die zum Druck verwendeten Bleisätze in kleine Blechwägen wuppen, um diese dann im zweiten Untergeschoss des Verlagshauses auf eine kleine Halde auszuladen. Danach musste ich diese gesetzten Buchstaben in Blei per Schippe in den 85grad heißen Bleischmelzoffen kippen.
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September 01, 14

Erdbeerverkäuferin

Ich saß 5- 6 Stunden am Tag in einer kleinen Erdbeerhütte an einer mächtig lauten und breiten Straße und meine Aufgabe war es, die Erdbeeren auszusortieren, die matschig waren oder Wurmlöcher hatten, die anderen Erdbeeren zu wiegen, sie zu verkaufen und darauf zu achten, dass die Ladentheke immer üppig bestückt war. Zusätzlich galt es auch, Erdbeerprosecco, Erdbeermarmelade, Kirschen und Himbeeren sowie Honig und Kartoffeln zu verkaufen und mit den Kunden stets ein nettes Pläuschen zu halten, vorzugsweise über das meist miserable Wetter
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August 19, 14

Rohre hanfen

Ich musste hauptsächlich Rohre hanfen. Das heisst: Ein Rohr schleppen, absägen, ein Gewinde reindrehen und dann mit Hanfs und einer Paste einschmieren. Nicht das ganze Rohr, sondern das Gewinde. Das war für Sanitäreinrichtungen, die in Häuser eingebaut werden.
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August 18, 14

Ich war ein Paperboy.

Es war der erste Job, den ich für Geld gemacht habe. Er zeigte mir auf, wo meine Schwächen lagen: Mathematik. Ich hatte am Ende des Ferienjobs draufgezahlt. Man musste ein Paket Zeitschriften an einer zentralen Vergabestelle bar auslegen. Die Abonnenten mussten an der Tür bezahlen. Doch viele waren nicht zu hause oder behaupteten bereits überwiesen zu haben. Ich habe alles geglaubt, was die Leute mir erzählt haben.
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August 18, 14

Stahlwerk putzen

Im Sommer wird im Stahlwerk der Ofen abgeschaltet, die Walzen, über die sonst die glühenden Träger laufen, stehen still. Wir sind dann mit Schutzanzügen und Mini-Pressluftbohrern unter die Walzen geklettert und haben die steinharte Stahlschlacke weggebohrt. Alles war voller Dreck und Schmieröl, die Vorarbeiter wagten sich da nicht drunter. Das war gut, denn so hatten wir dort 5 Stunden Zeit, die wir einteilen konnten. Man kann ja immer sagen: saß alles so fest, haben nur n bisschen geschafft. Ein Kumpel hat dann auch unter den Walzen öfter mal ein Nickerchen im Dreck gehalten. Und zum Pinkeln kroch man auch nicht den ganzen Weg wieder zurück. Es gab 23 Mark plus Dreckzulage, 1997 ein Monsterstundenlohn.
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August 14, 14

I was a Hostess.

So my job was supposed to be sitting people at their tables and making sure the waitresses had a bit of extra help. Actually I was constantly answering the phone and taking messages for the drug dealers, Hells Angels and prostitutes who used to hang out there - they would give the restaurant’s number as their numbers and sit at a table all day long drinking non stop. Sometimes I refilled ketchup bottles.
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August 14, 14

Werbeaktion "Sandwich Lady"

Wer jetzt an "Drei Damen vom Grill" denkt, ist richtig temperiert. Leider waren wir länger als 25 Minuten auf Sendung. Die Fußgängerzone auf und ab schlendern, Flyer und Süßigkeiten verteilen und den Weg zum beworbenen Laden weisen. Das klingt so weit doch ganz erträglich, oder?
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August 03, 14

Sekretariat

Ich musste das Telefon annehmen, Termine koordinieren, Briefe abtippen, die Post machen, Kaffee kochen. In echt habe ich mich ziemlich viel gelangweilt und gewartet, dass Arbeit anfällt.
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Juli 26, 14